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Kreis Valmiera nach oben  
Der Kreis Valmiera existierte seit 1783 als ein Teil des Vidzeme Gouvernements im zaristischen Russland. 1935 bestand der Kreis Valmiera aus 6 Städten und 50 Gemeinden. Er war der viertgrößte Kreis von der Fläche und der achtgrößte nach der Einwohnerzahl in Lettland. Am 31. Dezember 1949 wurde aus dem Kreis Valmiera der "Rajon Valmiera" gebildet, dessen Fläche kleiner wurde, da vom Kreis Valmiera die Kreise Limbaži und Rujiena abgetrennt wurden. Vom 7.April 1952 bis zum 21.April 1953 war der "Rajon Valmiera" Bestandteil des Bezirks Riga. Im Jahre 1959 wurde der "Rajon Valmiera" wieder um den Rajon Rujiena erweitert. Seit 1967 besteht der Rajon Valmiera in seiner heutigen Größe. Er befindet sich in Nordvidzeme und grenzt im Norden an Estland, im Osten an den Rajon Valka, im Süden an den Rajon Cesis und im Westen an den Rajon Limbaži. In Ipiki, an der Grenze zu Estland ist der nördlichste Punkt der Republik. Der Kreis Valmiera ist 2.373 qkm groß, das sind 3,7 % der Gesamtfläche der Republik Lettlands. Im Kreis Valmiera befinden sich 3 Städte - Valmiera, Rujiena, Mazsalaca - und 21 Gemeinden. Die Zahl der Bevölkerung des Kreises beträgt 60.174 (laut Statistik 2001), d.h. 2,5 % der Gesamtzahl der Bevölkerung Lettlands. Die durchschnittliche Dichte beträgt 25,4 Einwohner/qkm. Der nationale Bestand sah Anfang 2001 im Kreis Valmiera wie folgt aus: 82,8 % Letten und 11,1% Russen, auch Weißrussen, Ukrainer, Polen, Litauer u.a. Nationalitäten.

Fast das gesamte Kreisgebiet befindet sich im Anstieg von Nordvidzeme. Die durchschnittliche Höhe liegt zwischen 40 und 80 m über dem Meeresspiegel, die höchste Erhebung ist der Hügel Zilaiskalns (127 m über dem Meeresspiegel). Durch den östlichen Teil des Kreises fließt die Gauja (41 km), durch den nordöstlichen Teil die Salaca. Der größte See, der Burtnieku-See, hat eine Fläche von 40 qkm. 38,1% der Kreisfläche sind Ackerland, 47 % Wald und 9 % Sumpf. Die wichtigsten Bodenschätze sind Ton, Sand, Kies, Torf, Süßwasserkalk und Sapropel.
Daneben gibt es auch Mineralwasserquellen. Im Kreis Valmiera liegen auch der Gauja-Nationalpark (er nimmt 4,3 % des Territoriums des Kreises ein) und das Naturschutzgebiet Nordvidzeme, das sich über 76,3 % des Kreisgebietes erstreckt. Durch den Kreis Valmiera verlaufen zwei Bahnlinien: Riga-Lugaži und Riga-Aloja-Ipiki. Die letztgenannte Strecke ist seit 1996 stillgelegt. Der Kreis Valmiera verfügt über ein gutes Straßennetz, auch überregionale Straßen wie die A 3 führen durch den Kreis. Ferner wird der Kreis Valmiera von der Erdgaslinie Baranovici-Tallin durchquert.

Zum 01. Juli 2009 wurde der Kreis Valmiera - wie alle anderen Kreise in Lettland - aufgelöst. Zugleich erfolgte eine kommunale Neuordnung auf Gemeindeebene. Es entstanden die Stadt Valmiera sowie die Großgemeinden Beverina, Burtnieki, Koceni, Mazsalaca, Naukseni und Rujiena.


Stadt Valmiera nach oben  










Stadt Valmiera

Fläche - 18 qkm, Einwohner - 25.100

  • Flughafen Rīga -140 km
  • Hauptstadt Rīga - 115 km
  • Hafen Rīga - 130 km
  • Hafen Ventspils - 300 km
  • Hafen Liepāja - 320 km
  • Grenze Litauens - 200 km
  • Grenze Estlands - 50 km
  • Grenze Russlands - 150 km
Kreuzung wichtiger Verkehrstraßen: Riga - Valmiera - Valka - Tartu (Estland) (A3)

Valmiera ist die achtgrößte Stadt in Lettland, Verwaltungs-, Wirtschafts-, Bildungs-, Kultur- und Sportzentrum in der Region Vidzeme, eine Stadt mit aktivem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben und mit zahlreichen Traditionen. Valmiera ist eine Stadt mit ausgewogener und nachhaltiger Entwicklung.
1283 wurde der Ort Valmiera zum ersten Mal erwähnt; in diesem Jahr begann man mit dem Bau der St. Simons-Kirche, Ordensheermeister Willekin von Endorp gründete die Burg Valmiera. 1944, im zweiten Weltkrieg, wurde der größte Teil der Stadt zerstört, das Stadtzentrum fiel den Flammen zum Opfer. In den Nachkriegsjahren wurde der zentrale Teil der Stadt neu aufgebaut.
Heute ist Valmiera eine Stadt, die die historischen Perlen und die sanfte Berührung zur Natur bewahrt, die im Einklang mit der heutigen industriellen Umwelt und der reizvollen Landschaft ideale Voraussetzungen für das Leben in der Stadt schafft.
Valmiera hat sich rasch zu einer Industriestadt entwickelt und ist gleichzeitig eine der grünsten Städte in Lettland.

Wirtschaft
Valmiera ist das Businesszentrum in Vidzeme. Hier befinden sich die größten Unternehmen von Vidzeme. Schon seit Anfang des 20.Jh. befanden sich in Valmiera die größten staatlichen Industrie- und Handelsunternehmen, die außerhalb Lettlands bekannt waren.
Die Stadt Valmiera ist heute stolz auf ihre Unternehmen und versucht, sie nach besten Kräften zu unterstützen. Die Stadt Valmiera setzt sich sehr für die Gründung neuer Unternehmen ein. 2007 wurde in Valmiera eine Business- und Inovationsberatungsstelle gegründet. Sie berät Unternehmer, die sich in Valmiera ansiedeln und/oder selbständig machen wollen. Die Beratung der Unternehmer in den Branchen IT, Elektronik und Maschinenbau ist Schwerpunkt. Gleichzeitig werden den Unternehmern Fördermöglichkeiten aufgezeigt.

Die bedeutensten Branchen sind:

Chemische Industrie, Textilindustrie
AS Valmieras Stikla šķiedra (Deutschland) (Glasfaser und Produkte aus Glasfaser)
Valmiera - Andren Ltd (Joint Venture Lettland - Schweden) (Behälter, Rohre);
Culimeta Baltics SIA (Gewinde, Produkte aus Glasfaser)

Lebensmittelindustrie
AS "Valmieras Piens" (Milchverarbeitung, Milchprodukte);
Bäckerei "Ieva"(Brot und Süßwaren).

Metallverarbeitung
Valtanks Ltd (Schweden) (verschiedene Behälter, technologische Schächte);
Valpro SIA (Feuerlöscher, Kanister und andere Produkte aus Metall).

Möbelindustrie
Valmieras mebeles SIA (Möbel und Zubehör).

Andere Unternehmen
V.L.T. SIA (Eierwarben und Kartonagen);
AGA (Gas, Gasmischung).

Infrastruktur
Die Infrastruktur und die geografische Lage der Stadt Valmiera bieten hervorragende Voraussetzungen für einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt und einen bedeutenden Wirtschaftsstandort im Nordosten Lettlands.
In Valmiera wird die Zugänglichkeit zu qualitativer und moderner Infrastruktur gewährleistet - Elektroenergie, Gas, Wasserversorgung, Wärmeversorgung, Verkehr und Straßen, Bahnverbindungen. Die Handels- und Dienstleistungsstrukturen sind breit entwickelt.
Die günstige geografische Lage in der Region Vidzeme, das Vorhandensein wichtiger regionaler Institutionen, die vielseitige und qualitative Infrastruktur der Bereiche Sport (zwei große Sportstätten) und Kultur (Kulturzentrum, Theater - das einzige in der Region - , Museum, Laienkunstgruppen), sowie die gute medizinische Versorgung durch ein modernes Krankenhaus sind wichtige Voraussetzungen für das Leben in der Stadt.
Valmiera bietet regelmäßig seinen Einwohnern und Gästen vielseitige Kulturveranstaltungen und Konzerte. Diese Veranstaltungen werden auch von der Bevölkerung der gesamten Region Vidzeme gerne angenommen.
In den letzten Jahren ist Valmiera zur Sporthauptstadt in Vidzeme geworden. Hier finden nicht nur die staatlichen Meisterschaften, sondern auch internationale Sportwettbewerbe statt. (2009 Europameisterschaft in Basketball für Frauen.)

Valmiera zeigt sich als lohnender Standort für Investitionen. Die ständige Verbesserung der Infrastruktur (Straßen, Wasserver- und entsorgung, Wärmeversorgung) sowie die Erweiterung von Gewerbeflächen sind oberste Ziele.
Da die Stadt Valmiera über ein gutes Schulsystem verfügt, wird jedes Jahr an die Modernisierung der Schulgebäude gedacht.

Valmiera hat etwa 22 000 Berufstätige, davon sind 23 % in der Industrie und 17,7 % im Handel tätig.

Der sehr gut ausgestaltete und funktionierende öffentliche Personennahverkehr in der Stadt ermöglicht den Einwohnern, alle Ziele in der Stadt und auch in den umliegenden Gemeinden zeitnah zu erreichen. Mit dem Linienbus oder mit der Bahn hat man auch eine gute Anbindung nach Riga und in andere Städte der Region Vidzeme.

Bildung
Valmiera bietet ein gutes Bildungssystem an - von der Vorschulbildung bis zum Lebenslangen Lernen. In Valmiera befinden sich 10 Kindergärten, 2 Grundschulen, 6 Mittelschulen/Gymnasien, 3 Berufsschulen, 5 außerschulische Einrichtungen, eine Hörgeschädigtenschule, die Fachhochschule Vidzeme und das Zentrum für Lebenslanges Lernen.
Die Stadt ist stolz auf ihre Fachhochschule Vidzeme, die den Bachelor- und den Magisterstudiengang anbietet. Die Fachhochschule Vidzeme nimmt eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stadt ein; viele Studenten aus anderen Kreisen bleiben nach dem Studium in Valmiera. Die Fachhochschule Vidzeme bietet qualitative und flexible Studienprogramme an, wo die Theorie mit Praxis verbunden ist. Die Kurse werden entsprechend der Bedarfsermittlung und der Nachfrage angeboten.
Sehr erfolgreich wirkt das Berufsbildungszentrum in Valmiera, das 2001 im Rahmen des Hilfsprogramms der Deutschen Bundesregierung Transform gegründet wurde.

Internationale Zusammenarbeit
Valmiera hat 7 Partnerstädte: Halle/Westf. im Kreis Gütersloh (Deutschland), Solna (Schweden), Viljandi (Estland), Høje-Taastrup (Dänemark), Marly (Frankreich), Pskow (Russland), Zdunska Wola (Polen). Schon 20 Jahre besteht eine enge und intensive Zusammenarbeit mit dem Kreis Gütersloh (Deutschland).
Touristische Attraktionen sind die Altstadt mit der Simonskirche, die Burgruinen, der Stadtpark, die Spazierwege an der Gauja sowie die Sportzentren Baili und Avoti.
Großgemeinde Beverina nach oben  




Fläche - 302 qkm, Einwohner - 3604

(Gemeinde Brenguli, Gemeinde Kauguri und Gemeinde Trikata)

Die Großgemeinde Beverina befindet sich am linken Ufer der Gauja auf der Hochebene Trikata. Von Valmiera und Smiltene kann man den Ort mit einem Linienbus, von Riga und Valka auch mit dem Zug erreichen.
Die Großgemeinde verfügt über einen Kindergarten in Murmuiza, eine Grundschule in Brenguli und zwei Hauptschulen in Kauguri und Trikata. Den Jugendlichen steht ein Jugendzentrum in Trikata zur Verfügung.
In der Gemeinde befindet sich ein Sozialzentrum für junge Mütter, das vom Verein "Familienwiege" gegründet worden ist.
Zu den bedeutendsten kulturhistorischen Objekten gehört das Vereinshaus Murmuiza mit der Erinnerungsstätte für die lettische Schriftstellerin Zenta Maurina. Sehenswert sind auch die Güter "Murmuiza", "Vecbrenguli", und "Jaunbrenguli", die Burgruinen und die Kirche von Trikata, sowie der Schloßberg Peka.
Die wilde Schönheit der Natur kann man genießen, wenn man den Liebespfad am Bach Abuls entlang geht.
Die Einwohner der Gemeinde sind überwiegend in der Landwirtschaft und in der Holzverarbeitung tätig.
Großgemeinde Burtnieki nach oben  






Fläche - 710 qkm, Einwohner - 8625

(Gemeinde Burtnieki, Gemeinde Evele, Gemeinde Matisi, Gemeinde Renceni, Gemeinde Valmiera und Gemeinde Vecate)

Die Großgemeinde Burtnieki befindet sich in Nordvidzeme 130 km von Riga entfernt, 24 km von Valmiera, 56 km von Cesis, 51 km von Limbazi.
In der Großgemeinde gibt es zwei Kindergärten, und zwar in Burtnieki und in Renceni, drei Hauptschulen in Evele, Matisi und Renceni sowie eine Mittelschule in Burtnieki. Die Gemeinde Valmiera verfügt auch über ein Jugendzentrum namens "Grieze".
In der Großgemeinde befinden sich mehrere Museen und Gedenkstätten: das Heimathaus in Burtnieki, das Landeskundemuseum in Matisi, das Museum für Pferdezucht in der alten Briede-Kneipe, die Gedenkstätte für den Sportler Janis Dalins sowie ein Ausstellungsraum in Renceni.
Die Gemeinde ist reich an natur- und kulturhistorischen Objekten: das Burtnieki Gut mit dem schönen Park, die evangelischen Kirchen in Burtnieki, Matisi und Evele, der Gutspark in Evele, das Gestüt Burtnieki, der dendrologische Garten in Evele, der Naturpfad in Vecate, die Storchenkolonie in Matisi. Die Perle der Natur ist der Burtnieku See, der der fünftgrößte See in Lettland ist.
Der Erholungs- und Campingplatz Avoti und die Brauerei Valmiermuiza heißen die Gäste willkommen.
Die Großgemeinde Burtnieki ist im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägt (Milchviehzucht, Mastviehzucht, Schafzucht, Getreide- und Hanfanbau). Auch die Holzverarbeitung spielt wichtige Rolle im wirtschaftlichen Leben der Gemeinde.
Großgemeinde Koceni nach oben  


Fläche - 498 qkm, Einwohner - 6936

(Gemeinde Berzaine, Gemeinde Dikli, Gemeinde Koceni, Gemeinde Vaidava und Gemeinde Zilaiskalns)

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt Valmiera liegt die Großgemeinde Koceni.
Die Großgemeinde verfügt über den Kindergarten "Cielavina" in Dikli/Zilaiskalns, den Kindergarten "Auseklitis" in Koceni/Rubene, die Hauptschulen in Dikli, Jaunburtnieki, Koceni und Rubene und über die Sonderschulen in Dauguli und Vaidava.
Die wichtigsten Baudenkmäler der Gemeinde sind der Gutshof Dikli, die Burg Mujani, die Kirche Dikli und die Kirche Rubene.
In der Gemeinde kann man schöne Naturobjekte besuchen, z.B. den Park Dikli, den großen Stein Davini, den Neikena-Hügel, auf dem 1864 das erste lettische Sängerfest stattfand, den Hügel Zilaiskalns, Sietiniezis - die schönen Felsen an der Gauja, den Märchenpark zur Erinnerung an den Schriftsteller Viks in Dikli.
Es wird in der Gemeinde sehr viel Sport getrieben. Rubene und Koceni verfügen über neue Sporthallen, in denen hauptsächlich Floorball gespielt wird.
Eine alte Tradition hat die Pferdezucht, die erfolgreich durch das Gestüt von Koceni betrieben wird.
In der Wirtschaft der Gemeinde spielt die Transportfirma VTU Valmiera (Beförderung von Fahrgästen im Inland und ins Ausland) eine große Rolle. Es gibt zahlreiche große und kleine Bauernhöfe.
Großgemeinde Mazsalaca nach oben  








Fläche - 417 qkm, Einwohner - 3953

(Stadt Mazsalaca, Gemeinde Ramata, Gemeinde Seli und Gemeinde Skankalne)

Die Großgemeinde Mazsalaca befindet sich im Nordwesten Lettlands 142 km von Riga und 45 km von Valmiera entfernt.
Die Großgemeinde verfügt über einen Kindergarten, eine Grundschule in Ramata, eine Mittelschule in Mazsalaca. Es gibt eine Musik- und eine Kunstschule in Mazsalaca.
In Mazsalaca befinden sich bedeutende Baudenkmäler, wie der Gutshof Waltenberg mit seinem Park und die St. Anna Kirche mit einem wertvollen Altar.
Der schönste Ort ist der Naturpark im Salaca-Tal. Die Bildhauer der Studios der angewandten Kunst "Cere" und "Dzine" haben 60 Holzfiguren für den Zwerg-Pfad und Kurbads-Pfad im Park Skanaiskalns und im Schlosspark Waltenberg geschaffen. Am rechten Ufer der Salaca sind die Vilkacu-Kiefer, der Nelkenfelsen und die Teufelshöhle zu sehen.
In Ramata befindet sich das Naturschutzgebiet mit dem Namen "Die Sümpfe vom Norden". Hier kann man eine umfangreiche und vielseitige Tier- und Pflanzenwelt und eine schöne Landschaft erleben.
Die Großgemeinde Mazsalaca ist im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägt. Daneben bieten eine Fischfabrik und Sägewerke gute Arbeitsplätze.
Großgemeinde Naukseni nach oben  



Fläche - 280 qkm, Einwohner - 2293

(Gemeinde Naukseni und Gemeinde Koni)

Die Großgemeinde Naukseni befindet sich an der estnischen Grenze 150 km von Riga und 46 km von Valmiera entfernt. Durch die Großgemeinde führt die Straße "Nordseite", die die nördlichen Orte verbindet. Die Gemeinde grenzt an die Großgemeinden Rujiena, Valka und Burtnieki.
In der Großgemeinde gibt es eine Mittelschule in Naukseni mit einer Zwergschule in Koni. Die Gemeinde verfügt über ein Jugendzentrum in Naukseni. In Naukseni befindet sich zudem ein Erziehungsheim für Mädchen und Jungen.
Das bedeutendste Baudenkmal ist das Gut Naukseni. Neben dem Gutsschloss sind als interessante Sehenswürdigkeiten die Mühle Koni, das Menschenmuseum, die evangelische Kirche Piksari und die Mühle Jeci mit einem einzigartigen Pfad. Eine besondere Attraktion ist eine Fahrt mit dem Floß "Ruhjas Donalds" auf der Ruja.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Holzindustrie und die Landwirtschaft (Pflanzenzucht, Viehzucht, Getreideanbau, Herstellung von Mineralwasser und Malzgetränken sowie Rapsöl). Stolz ist die Gemeinde über seine 13 biologischen Bauernhöfe.
Großgemeinde Rujiena nach oben  





Fläche - 352 qkm, Einwohner - 6453

(Stadt Rujiena, Gemeinde Ipiki, Gemeinde Jeri, Gemeinde Lode und Gemeinde Vilpulka)

Die Großgemeinde Rujiena befindet sich im Norden Lettlands 150 km von Riga entfernt.
Die Großgemeinde verfügt über einen Sonderkindergarten "Varpina", eine Grundschule in Vilpulka, eine Hauptschule in Jeri und eine Mittelschule in Rujiena. Es gibt eine Musik- und eine Kunstschule in Rujiena. Zudem steht den Jugendlichen in Rujiena ein Jugendzentrum zur Verfügung.
In der Großgemeinde befinden sich die Betreuungszentren "Ruja" und "Lode" und das Seniorenheim "Amicus Pro".
Die Gemeinde ist reich an kulturhistorischen Objekten: der Schloßberg Rujiena, die St.Bertulis Kirche in Rujiena, die Kunstschule, das Rathaus, die Molkerei Rujiena, die Kneipe "Kalnkrogs", die Ausstellungsräume in Rujiena, das Gut Oleri, die Skulpturen des Künstler Karlis Zemdega "Trompetenbläser von Talava", "Säer" und "Madonna Orans", sowie zahlreiche Holzbauten und die alten Brücken.
In der Gemeinde kann man schöne Naturobjekte besuchen, z.B. den Naturpfad Jeci, das Ruja-Tal und den großen Stein Sivari.
Die Großgemeinde Rujiena ist im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägt (Viehzucht, Schafzucht, Chinchillazucht, Getreide- und Kürbisanbau). Auch die Holz- und Metallverarbeitung sowie die Textilindustrie spielen eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Leben der Gemeinde.
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